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Deutsch
Der Bariton Jonas Müller ist seit der Spielzeit 2025/26 Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Frankfurt, wo er ab der kommenden Spielzeit Teil des Solisten Ensembles sein wird. Im September 2025 gab er dort sein Haus- und Rollendebüt als Guglielmo in einer Neuinszenierung von Mozarts „Così fan tutte“ unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Thomas Guggeis.
Bereits 2024 debütierte er bei „Winter in Schwetzingen“, wo er unter Jörg Halubeks Dirigat die Titelpartie in J. S. Kussers Oper „Adonis“ sang. Mit der Kammeroper München war er 2022 als Graf Almaviva in Mozarts „Le nozze di Figaro“ im Münchner Cuvilliés-Theater zu erleben und trat im selben Jahr mit der Hofkapelle München als Lubano in „Der Stein der Weisen“ auf. Eine Aufnahme dieser Vorgängeroper der „Zauberflöte“ erschien im Sommer 2024 bei Sony Classics.
Als gefragter Konzertsänger arbeitete Jonas mit namhaften Orchestern wie dem Gewandhausorchester, dem WDR Sinfonieorchester, der Münchner Klangverwaltung, dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin (AKAMUS), der Gaechinger Cantorey und dem Helsinki Baroque Orchestra zusammen. Dabei musizierte er unter Dirigenten wie Frieder Bernius, Christoph Poppen, Jos van Immerseel, Hans-Christoph Rademann, Hansjörg Albrecht, Roberto González-Monjas und Thomaskantor Andreas Reize. Mit Partien aus dem großen Oratorienrepertoire gastierte er in den Philharmonien von Berlin, Köln und München, im Herkulessaal, der Hong Kong City Hall, dem Pavarotti-Freni-Theater in Modena sowie in der Hamburger Laeiszhalle, wo er an der Seite von Sängern wie Ian Bostridge, Simon Keenlyside, Michael Schade und Daniel Behle auftrat.
2025 wurde Jonas mit dem Musikpreis der Deutschen Wirtschaft ausgezeichnet. Die anschließende Preisträgertournee führt ihn zum Beethovenfest Bonn, zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, zum Rheingau Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Heidelberger Frühling und dem Lucerne Festival.
Gemeinsam mit der Pianistin Anna Gebhardt ist er Preisträger des Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo Wolf Akademie (IHWA) 2024. Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn zudem mit dem Pianisten Gerold Huber, mit dem er zuletzt bei den dänischen Festivals „Hindsgavl“ und „HICSUM“ sowie im Berliner Pierre-Boulez-Saal auftrat. Weitere Auftritte erfolgten mit Pianisten wie Julius Drake und Herbert Schuch. Zusammen mit dem international renommierten Gitarrenduo Tomasi - Musso entwickelte Jonas eine außergewöhnliche Fassung von Schuberts „Winterreise“, die bereits in Rom, Turin und mehreren deutschen Städten erklang. Die Aufnahme dieses Projekts erschien im Herbst 2025 bei Oehms Classics.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt der Bariton in Meisterkursen bei Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson, Christoph Prégardien und Ian Bostridge. Von 2022 bis 2024 besuchte er zudem die Liedklasse von Prof. Christian Gerhaher. Als Stipendiat des Programms „Lied the future“, gefördert von der Associació Franz Schubert Barcelona und der Fundación Banco Sabadell, sang er unter anderem bei der Schubertíada Vilabertran, Música en Segura und im Círculo del Liceo in Barcelona.
1999 in Deggendorf geboren, wuchs Jonas im nahegelegenen Osterhofen auf und legte 2017 am musischen St. Gotthard-Gymnasium Niederalteich sein Abitur ab. Dort erhielt er eine umfassende pianistische Ausbildung und gründete 2024 das Kammermusik- und Liedfestival „Ohefest“. Von 2017 bis 2019 studierte er im Pre-College der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Daniela Sindram. Im Oktober 2019 begann er sein Bachelorstudium bei Prof. Lars Woldt an der Hochschule für Musik und Theater München, wo er 2026 sein Studium mit einem Master im Fach Konzertgesang bei KS Prof. Christiane Iven abschloss.
Der Ensemblegesang war von frühester Kindheit an ein prägender Bestandteil seiner musikalischen Entwicklung. Während seiner Schulzeit sang er im Knabenchor der Benediktinerabtei Niederalteich, den „Pueri Cantores Altahensis“, und sammelte später Erfahrungen im „Kammerchor Stuttgart“, im Ensemble „Lauschwerk“ sowie in der „Audi Jugendchor Akademie“.
Jonas Müller ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und Förderungen: 2018 gewann er den ersten Preis der Nachwuchskategorie beim „Louis-Spohr-Wettbewerb“ und 2019 den „Dan-Canto-Preis“. 2020 erhielt er den Förderpreis der Konzertgesellschaft München e. V. sowie den Kulturförderpreis seiner Heimatstadt Osterhofen. Seit 2021 ist er Stipendiat bei „Yehudi Menuhin Live Music Now München e. V.“ und der „Fritz-Wunderlich-Gesellschaft e. V.“; im selben Jahr wurde er von der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung Stendal unterstützt. 2022/23 war er Stipendiat der Thomas Gotthold Greinwald Stiftung und gewann gemeinsam mit seiner Duopartnerin Anna Gebhardt den Wettbewerb um den Musikpreis des Kulturkreises Gasteig in der Kategorie Liedduo. 2024 erhielt er den Kulturpreis des Landkreises Deggendorf im Fach Musik. In der Spielzeit 2025/26 ist Jonas Stipendiat des Programms #MusikerZukunft der Deutschen Orchester-Stiftung.
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English
Baritone Jonas Müller has been a member of the International Opera Studio at the Oper Frankfurt since the 2025/26 season and will join the company’s soloist ensemble from the upcoming season onwards. In September 2025, he made both his house and role debut there as Guglielmo in a new production of Mozart’s „Così fan tutte“ under the musical direction of General Music Director Thomas Guggeis.
In 2024, he made his debut at the Winter in Schwetzingen, singing the title role in J. S. Kusser’s opera „Adonis“ under the baton of Jörg Halubek. In 2022, he appeared with the Kammeroper München as Count Almaviva in Mozart’s „Le nozze di Figaro“ at the Cuvilliés-Theater, and in the same year performed the role of Lubano in „Der Stein der Weisen“ with the Hofkapelle München. A recording of this predecessor to „Die Zauberflöte“ was released by Sony Classical in summer 2024.
As a highly sought-after concert singer, Jonas has collaborated with renowned orchestras including the Gewandhausorchester, the WDR Sinfonieorchester, the Münchner Klangverwaltung, the Freiburger Barockorchester, the Akademie für Alte Musik Berlin (AKAMUS), the Gaechinger Cantorey, and the Helsinki Baroque Orchestra. He has performed under conductors such as Frieder Bernius, Christoph Poppen, Jos van Immerseel, Hans-Christoph Rademann, Hansjörg Albrecht, Roberto González-Monjas, and Thomaskantor Andreas Reize. With major works from the oratorio repertoire, he has appeared at the philharmonic halls of Berlin, Köln, and München, at the Herkulessaal, the Hong Kong City Hall, the Pavarotti-Freni-Theater, and the Laeiszhalle, where he performed alongside singers such as Ian Bostridge, Simon Keenlyside, Michael Schade, and Daniel Behle.
In 2025, Jonas was awarded the „Musikpreis der Deutschen Wirtschaft“. The subsequent winners’ tour will take him to the Beethovenfest Bonn, the Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, the Rheingau Musik Festival, the Ludwigsburger Schlossfestspiele, the Heidelberger Frühling, and the Lucerne Festival.
Together with pianist Anna Gebhardt, he won a prize at the „Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo Wolf Akademie“ (IHWA) in 2024. He also maintains a close artistic partnership with pianist Gerold Huber, with whom he most recently appeared at the Danish festivals „Hindsgavl“ and „HICSUM“ as well as at the Pierre-Boulez-Saal. Further collaborations have included performances with pianists Julius Drake and Herbert Schuch. Together with the internationally renowned guitar duo Tomasi - Musso, Jonas developed an exceptional version of Schubert’s „Winterreise“, which has already. been performed in Rome, Turin, and several German cities. A recording of this project was released by Oehms Classics in autumn 2025.
The baritone received important artistic inspiration in masterclasses with Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson, Christoph Prégardien, and Ian Bostridge. From 2022 to 2024, he also attended the Lied class of Prof. Christian Gerhaher. As a scholarship holder of the programme „Lied the future“, supported by the Associació Franz Schubert Barcelona and the Fundación Banco Sabadell, he performed at the Schubertíada Vilabertran, „Música en Segura“, and at the Círculo del Liceo.
Born in 1999 in Deggendorf, Jonas grew up in nearby Osterhofen and graduated in 2017 from the music-focused St. Gotthard-Gymnasium Niederalteich. There, he received extensive piano training and founded the chamber music and Lied festival „Ohefest“ in 2024. From 2017 to 2019, he studied in the Pre-College programme at the Hochschule für Musik Würzburg with Prof. Daniela Sindram. In October 2019, he began his bachelor’s studies with Prof. Lars Woldt at the Hochschule für Musik und Theater München, where he completed his studies in 2026 with a master’s degree in concert singing under KS Prof. Christiane Iven.
Ensemble singing has been a formative part of his musical development since early childhood. During his school years, he sang in the boys’ choir of the Benedictine Abbey Niederalteich, the Pueri Cantores Altahensis, and later gained experience with the Kammerchor Stuttgart, the ensemble „Lauschwerk“, and the Audi Jugendchor Akademie.
Jonas Müller is the recipient of numerous prizes and scholarships. In 2018, he won first prize in the junior category of the „Louis-Spohr-Wettbewerb“, followed in 2019 by the „Dan-Canto-Preis“. In 2020, he received the sponsorship award of the Konzertgesellschaft München e. V. as well as the cultural sponsorship prize of his hometown Osterhofen. Since 2021, he has been a scholarship holder of Yehudi Menuhin Live Music Now München e. V. and the Fritz-Wunderlich-Gesellschaft e. V.; in the same year, he was also supported by the Hans und Eugenia Jütting-Stiftung Stendal. In 2022/23, he received a scholarship from the Thomas Gotthold Greinwald Stiftung and, together with his duo partner Anna Gebhardt, won the competition for the „Musikpreis des Kulturkreises Gasteig“ in the category Liedduo. In 2024, he was awarded the „Kulturpreis des Landkreises Deggendorf“ in the field of music. During the 2025/26 season, Jonas is a scholarship holder of the programme #MusikerZukunft of the Deutsche Orchester-Stiftung.